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Homeoffice verlangt Vertrauen & Respekt

Arbeitgeber & Arbeitnehmer definieren gemeinsam klare Regeln

In persönlichen BEM-Gesprächen wünschen sich die Mitarbeiter oft flexiblere Arbeitszeiten und mehr Gestaltungsmöglichkeiten ihres Arbeitstages. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt eine immer größer werdende Rolle.

Dabei hören wir ganz unterschiedliche Begründungen. Es gibt eine überraschend große Anzahl von Mitarbeitern, die gesundheitlich stark angeschlagen sind und lieber zuhause krank weiter arbeiten möchten, als sie erneut krankschreiben zu lassen. Hier besteht natürlich die Gefahr, dass Mitarbeiter, aus Sorge sich krankzumelden, weiter arbeiten - und das kann nicht Sinn der Sache sein. Wir haben hier also auch schon mal gegen Homeoffice argumentiert, weil wir den Mitarbeiter vor seinem eigenen Anspruchsdenken schützen wollten. Wer krank ist, ist krank - egal wo gearbeitet wird. 

 

Es gibt aber auch den umgekehrten Fall. Da hören wir uns an, was der Mitarbeiter im Homeoffice alles erledigen möchte oder aber dass er das Kleinkind zuhause betreuen möchte - während der Arbeitszeit. Hier gilt es den Mitarbeiter zu sensibilisieren. Ein Baby oder Kleinkind zuhause zu betreuen, ist eigentlich schon eine Vollzeitaufgabe, wenn dazu noch die reguläre Arbeitszeit hinzukommt, ist die Überlastung vorprogrammiert. 

Homeoffice ist die Möglichkeit seine Arbeitszeit zuhause zu verrichten. Dies bedeutet, dass zuhause genauso gearbeitet werden soll wie im Büro. Alles was abweicht, ist mit dem Vorgesetzten abzustimmen - schon alleine aus Fairnessgründen den anderen Kollegen gegenüber, die nicht im Homeoffice arbeiten. 

Nur wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit gegenseitigem Vertrauen & Respekt agieren, ist das Homeoffice eine großartige Alternative zum Arbeitsplatz im Unternehmen.

 

 

 

 

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